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Gewinner ist derjenige, der mit den ausgefallensten Sammelobjekten (seien es Pfeifenköpfe oder Nachttöpfe) die mächtigsten und wertvollsten Ausstellungen im ganzen Land organisiert. Am Ende heißt zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, andernfalls ist die ausgeflippte Wetter - so wie auch das Spiel - verloren.
Jeder der Spieler erhält zu Beginn des Spieles vier Schecks. Aber mit unterschiedlichen Werten, dennoch hat jeder die gleiche Summe zur Verfügung. Dazu haben sie zwei Diebe, einen Dedektiv und zwei Ortskarten Auktionshaus und Schloss. Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines wettwütigen Lords. Sie müssen im gegenseitigen Wettbewerb versuchen, die wertvollsten Antiquitäten zu bekommen und diese dann auszustellen. Das findet auf Auktionen statt. Doch allein das reicht noch nicht, denn sie setzen Dedektive und Diebe ein, um ihr Ziel zu erreichen. Sieger ist derjenige, der zum Schluss eines Spieles, das etwa eine Stunde dauert, wer im Club Antiques am weitesten vorne an der Dinnertafel sitzt. Der Clou bei diesem Spiel ist, das nicht nacheinander, sondern gleichzeitig gespielt wird. Zu Beginn decken alle Spieler ihre vorher geheim gewählten Orte auf - Auktionshaus oder Schloss. Danach erhalten die Spieler die Aktion, die stattfinden soll. Dann finden die Aktionen im Auktionshaus statt. Der Spieler mit dem höchsten Scheck nimmt sich eine von zwei offenen Karten und der Scheck geht an die Kasse.Wenn ein Dieb im Einsatz war, bekommt er den Scheck, sind jedoch mehrere Diebe am Werk gewesen, gehen alle Diebe leer aus. Die Spieler, die nicht den höchsten Scheck hatten, gehen ebenfalls leer aus. Werden im Schloss Diebe durch Dedektive gefangen, kommen diese in das Gefängnis und bleiben dort solange, bis eine von der Spielerzahl abhängige Anzahl von weiteren Dieben gefangen wurde. Der Beutesack entscheidet, welcher Dieb zuerst stehlen darf. Erfolgreich waren alle Diebe, wenn es zumindest eine Ausstellung gibt, unabhängig davon, ob sie bei einem Diebstahl erwischt wurden oder auch nicht. Ein Spieler mit einer Ausstellung muss mindestens drei Ausstellungsstücke ausstellen. Doch pro gegenerischem Dieb geht eines verloren. Wenn ein Spieler die Dinnertafel erreicht hat, zeigen alle Spieler nocheinmal ihre besten Ausstellungen. Die beiden besten Spieler rücken dann nocheinmal acht Felder vorrücken. Wer dann am weitesten vorne liegt, hat gewonnen.
Dieses Spiel ist für zwei bis fünf Spieler ausgelegt und kann ab 12 Jahren gespielt werden. Es besteht aus einem Spielplan, 45 Sammelkarten, 5 x 2 Ortskarten, 5 x 8 Aktionskarten und 5 Spielsteinen sowie die Spielregeln.
Dieses Spiel erschien 1990 und wurde mit drei Preisen ausgezeichnet.