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![]() | Amazon.de (Marketplace) | 39,95 EUR | unbekannt | ab 39,95 EUR Preis von 20.05.2012, 21:27* | ![]() |
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Phileas Fogg, dem Hauptakteur in Jule Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“, der mit seinen Freunden eine Wette abgeschlossen hat, die Welt in 80 Tagen umrunden zu können. Gewonnen hat derjenige Spieler, der die auf dem Spielplan vorgegebene Route um die Erde in der kürzesten Zeit absolviert hat. Dabei geht es nicht nur darum, die erstbeste Möglichkeit zur Weiterreise zu nutzen. Geschicktes Kalkül kann ganz plötzlich viel schneller zum Ziel führen. Ein wenig Glück ist auch vonnöten. Die Spieldauer liegt zwischen 50 und 70 Minuten.
Ganz nach der Romanvorlage ist auf dem Spielplan die Route von Phileas Fogg eingezeichnet. Die Etappen müssen mit den zeitgenössischen Verkehrsmitteln absolviert werden. Es stehen Dampfschiffe und Eisenbahnen, aber auch Heißluftballons oder gar Elefanten zur Verfügung. Die Route, die zwei Etappenziele miteinander verbindet, ist durch Symbole mit den jeweils möglichen Verkehrsmitteln gekennzeichnet. Die vom Spieler gezogene Reisekarte zeigt an, wie lange die Reise dauert, dies wird auf der am Rand des Spielbretts angebrachten Zeitleiste durch eine Markierung vermerkt.
Aktion kommt in Spiel durch das Ziehen der Karten, die Vorteile bringen können, wie zum Beispiel Geld oder eine Reise mit dem Ballon, aber auch Nachteile wie das Versetzen des Detektivs Mister Fix, der nämlich verfolgt Phileas Fogg und versucht, die Spieler aufzuhalten, um das Gewinnen der Wette zu vereiteln. Auch der Spieler, der ein Etappenziel zuerst erreicht, wird mit einem Bonus belohnt. Mit den Goldmünzen kann man sich ebenfalls Vorteile erkaufen. Richtig hektisch wird es, wenn der erste Spieler London wieder erreicht, dann nämlich bekommen alle anderen Spieler einen Reisetag abgezogen und kommen dadurch schnell in Zeitnot. Das Spiel ist beendet, wenn der vorletzte Spieler London erreicht.
Das Spiel beruht auf dem berühmten Roman von Jule Verne „In 80 Tagen um die Welt“, der auch vielfach verfilmt wurde. Es begeistert nicht nur seine Lebendigkeit, sondern auch durch seine wunderbar nostalgischen Illustrationen, die die Spieler in den Beginn des 20. Jahrhunderts versetzen. Das Spiel wurde im Jahre 2005 zum Spiel des Jahres nominiert. Es wurde von dem deutschen Spieleautor Michael Rieneck entworfen, der unter anderem an der Mitentwicklung der Spielereihe „Die Säulen der Erde“ und „Die Tore der Welt“ - beide an die bekannten Romanvorlagen von Ken Folett angelehnt - maßgeblich beteiligt war.